Lebenslinien

Marianne - Ein Recht für alle
Erstausstrahlung: 26.10.1983 (ORF FS 1)

Beschreibung
Es ist Herbst 1918 - Marianne wohnt gemeinsam mit ihrer fünfjährigen Tochter Liesi in einem verlassenen Zug am Rand der Stadt. Als Arbeiterin in einer Metallfabrik verdient sie gerade genug, um sich und ihr Kind am Leben zu erhalten. Ihr zweites Kind ist als Säugling an Unterernährung gestorben. - Während der Kriegsjahre haben die Frauen sämtliche Männerarbeiten übernehmen müssen. - Nach Kriegsende kehren die Soldaten heim, unter ihnen auch Mariannes Mann Karl. Bald gesellt sich zur allgemeinen Versorgungsnot auch das Problem der Arbeitslosigkeit. Die heimgekehrten Männer erheben nun Anspruch auf die von den Frauen eingenommenen Arbeitsplätze. Umsonst bemüht sich Marianne als Arbeiterrätin, die Rechte der Frauen zu wahren. Der Konflikt bricht schließlich auch in ihr Eheleben ein. Nach vergeblichen Versuchen, Arbeit zu finden, fordert Karl einen Platz in Mariannes Fabrik. Entmutigt verlässt Marianne ihre Arbeits- und Heimstätte und zieht mit Liesi zu ihrer Mutter aufs Land. - Karl holt sie aber bald zurück. Er hat Arbeit und Marianne schrubbt als "Dazuverdienerin" in einem Amtsgebäude der jungen Republik die Böden. - (ORF)

Gast-Darsteller
Alfred Pfeifer - Karl
Angelika Hartwig - Liesi
Brigitte Swoboda - Gerti
Henriette Cejpek - Karoline
Linde Prelog - Marianne
Maria Singer - Marie
Robert Hunger-Bühler - Direktor

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